| Die Behandlung chronischer Wunden ist eine langwierige, oftmals undankbare und kostenintensive Aufgabe. Zunächst müssen die auslösenden Ursachen wie arterielle oder venöse Durchblutungsstörungen, Druckschäden, Lähmungen und andere Nervenschäden und eventuell bestehender Begleiterkrankungen diagnostiziert und behandelt werden.
Das Management der Wundkomplikationen wie Infektion, Sekret und Geruch ist mit den heutigen modernen Wundauflagen heute mit gutem Patientenkomfort möglich. Wundgrundkonditionierung und definitiver Wundverschluss stellen nach wie vor eine Herausforderung für den Chirurgen dar, zumal die Nachbetreuung aufwändig ist.
Im Einzelnen sehen wir als häufigste Krankheitsbilder:
Offenes Bein:
Es entsteht in den häufigsten Fällen aufgrund von Durchblutungsstörungen, die un-bedingt sorgfältig untersucht und behoben werden müssen. In einem späteren Schritt wird dann der Wundgrund gesäubert und verschlossen, z.B. durch Hautverpflanzung.
Diabetischer Fuß:
Der Diabetiker spürt weder Druck noch Wärme oder Kälte, denen sein Fuß ausgesetzt ist. Die sehr sorgfältige, am besten fachmännisch ausgeführte Hautpflege ist zur Vermeidung langwieriger Wunden ebenso bedeutsam wie eine optimale Schuhversorgung.
Druckgeschwür:
Vor allem beim bettlägerigen Patienten auftretend. Druckentlastung, Verbes-serung der Durchblutung und optimale Nährstoffversorgung sind Grundvoraussetzung für die Behandlung. Die plastische Deckung der Wunden ist oft erheblich aufwändig.
Aus dem vorgenannten ergibt sich, dass eine:
Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Hausarzt, Chirurg, Dermatologen, Pflegedienst, Podologen und Orthopädieschuhmacher eine ambulante Versorgung auf hohem Niveau gestattet, die Behandlungsdauer verkürzt und damit auch Kosten einspart.
So, wie wir es im Wundzentrum Osnabrück www.wundzentrum-osnabrueck.de seit April 2006 praktizieren.
|